Die Geschichte hinter dieser Website

Die Autorin wünschte sich als Studentin ein Haustier und hatte in ihrem bisherigen Leben immer Katzen. Der Vermieter der damaligen Untermieterin in einer Münchner WG war jedoch mit einer Katzenhaltung nicht einverstanden. Sie konnten sich schließlich auf die Haltung von Zwergkaninchen einigen.

Im Internet hieß es, Zwergkaninchen bräuchten nicht viel Platz. Immerhin fand man die Information, dass man Kaninchen keinesfalls alleine halten durfte.

2008: Clara und Kobold hießen die ersten beiden Kaninchen der Autorin

Die Anschaffung zweier Kaninchenbabys (von denen sich dann herausstellte, dass es sich nicht um Zwergkaninchen handelte) war mit viel Freude, aber auch zahlreichen Herausforderungen verbunden. Im Vergleich dazu war die vorherige Katzenhaltung ein Kinderspiel!

Insgesamt hat J. Dörfler von 2008-2021 Kaninchen in der Wohnung gehalten und jedes von ihnen sehr geliebt, viel Zeit und Geld in die Tiere investiert und um verstorbene Tiere getrauert: Die auf der Startseite vorgestellte Clara verstarb 2013, Peter 2014 und Philomena und Leo 2018.

Das Geschenk für zwei Schwestern: ein Kaninchenleben im Garten

Zuletzt hielt die Autorin ein Geschwisterpaar, Milka und Kathi (siehe Bilder auf dieser Seite). Beide waren sehr lieb, gesund und aufgeweckt. J. Dörfler war jedoch beruflich sehr eingespannt. Zwar konnte sie dank ihrer Tätigkeit im Homeoffice die Tierhaltung relativ gut mit ihrer Arbeit vereinbaren, doch sie war sich neben ihrer Unzufriedenheit mit dem großen Putzaufwand für die Kaninchenhaltung in der Wohnung sicher, dass Milka und Kathi im Grünen, also in einem Garten, ein glücklicheres Leben führen würden. Denn die Buddelbedürfnisse der Tiere zufriedenzustellen, war in der Wohnung kaum möglich. Und schließlich lebt man nur einmal – auch, wenn man ein Kaninchen ist!

Zwar verstanden sich die Geschwister gut mit dem Kater Konstantin, den man 2019 als Katzenbaby an die anfangs noch ängstlichen Kaninchenschwestern gewöhnen konnte, doch dieser entwickelte im Vergleich zu den Kaninchen eine wesentlich engere Bindung an die Menschen in der Wohnung. Aus diesen Gründen fiel der Autorin es nicht schwer, sich von den Kaninchen zu trennen.

Übergangsweise auf dem Balkon

Die Frühlingstemperaturen 2021 nutzte die Autorin, um die Kaninchen schon einmal frische Luft schnuppern zu lassen. So kam buchstäblich frischer Wind in das Leben der Tiere.

Tiervermittlung ins Grüne: Man muss die Augen nach liebevollen, gewissenhaften Menschen offenhalten

Ein neues Zuhause für die beiden Kaninchendamen zu finden, war aufgrund der Corona-Pandemie nicht leicht. Außerdem war das Geschwisterpaar bereits 3 Jahre alt; die meisten Leute wünschen sich Kaninchenbabys, denen man beim Aufwachsen zusehen kann. Die meisten der Anfragen, die über die Kleinanzeigen-Plattform eingingen, kamen von Personen, die nicht die erforderliche Gewissenhaftigkeit mitbrachten und der Autorin nicht liebevoll genug erschienen: Wenn sich beispielsweise schon jemand weigert, Schutzgebühr zu zahlen, muss man ihn automatisch verdächtigen, den Kaninchen nichts Gutes zu wollen.

Schließlich jedoch fand sich eine vertrauenswürdige Familie mit Kind, die die Kaninchen in ihrem Garten halten wollten. Daraufhin wurden die beiden Tiere erst einmal geimpft: Es wurde eine Kombi-Impfung gegen RHD I, RHD II und Myxomatose durchgeführt.

Der Sohn des neuen Frauchens und Herrchens versprach der Autorin, gut auf die Tiere aufzupassen. Die Familie bekam das Lieblingsheu der Tiere mit sowie weitere Tipps zu den Nahrungsvorlieben, sodass sich Milka und Kathi im neuen Zuhause schnell wohlfühlten. Auch wurde nach der Übergabe der Tiere Kontakt gehalten, und es wurden News und Fotos ausgetauscht. Die beiden führen nun ein glückliches, artgerechteres Leben im Grünen.

Das Happy End:





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Bilder aus dem Alltag einer Kaninchengruppe